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Maultaschenessen 2011

Am 3. Adventsonntag (11. Dezember) hat der CVJM auch dieses Jahr wieder das vorweihnachtliche Maultaschenessen im evangelischen Gemeindehaus in Münsingen angeboten. Schön adventlich geschmückte Tische haben Mitarbeiter bereits am Samstag vorbereitet und aufgebaut. Es ist viel Vorarbeit zu leisten, bis alle Posten von der Kasse bis zum Getränkeverkauf besetzt sind. Ab 11.15 Uhr konnte man in geselliger Runde essen und trinken. Die Maultaschen und der Salat werden von der Bruderhausdiakonie Buttenhausen zubereitet. Das Essen dann von zahlreichen Mitarbeiter und Helfern an den Tischen serviert. Gerne werden auch Maultaschen für daheim (zb kranke, Opa und Oma) mitgenommen. Fast 2000 Maultaschen und 80 Kg Kartoffelsalat wurden verzehrt. Der Erlös in Höhe von 1300.-- ist wieder für die Missionsarbeit von Familie Martin und Ingeborg Till bestimmt. Insgesamt war es ein sehr schönes Essen, mit vielen netten Begegnungen und Gesprächen. Schön ist zu sehen, dass die Jugend voll hinter dieser Sache steht und sich prima eingebracht hat.
Fritz Pfleiderer

Maultaschenessen 2011

Während des ganzen Jahres haben sich rund 90 Mitarbeiter des CVJM in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Dafür wurden sie in festlichem Rahmen mit einem "goldenen Oscar" ausgezeichnet.
Der rote Teppich vor dem evangelischen Gemeindehaus ließ sogleich vermuten, dass hier an diesem Freitagabend etwas ganz besonders Feierliches stattfinden sollte. Festlich gekleidete Gäste, der Saal weihnachtlich geschmückt und in Kerzenlicht getaucht, überall waren Plakate großer Kinofilme zu sehen. Der CVJM hatte alle ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Oscarverleihung geladen, um Dank zu sagen für ihren Einsatz in den Bereichen Jungschar, Jugendkreis, Profil-Gottesdienst, Freizeitarbeit mit Kinderbibeltagen und Kinderbibelwoche sowie der Osterfreizeit, verschiedenen Aktionen wie Schrottsammlung, Gottesdienst im Grünen, Orangenaktion oder auch das Maultaschenessen sowie einzelne Gruppenveranstaltungen wie das zweiwöchentlich stattfindende Frauenfrühstück, die Krabbelgruppe oder der Gebetskreis.
Nun sollten sie selbst in der "Nacht der Mitarbeiter-Stars" entsprechend gewürdigt werden und im Rampenlicht stehen. Ähnlich der originalen Oscarverleihung gab es eine Moderation und Laudatoren, denn der CVJM ist durchaus vergleichbar mit einem riesigen Filmprojekt, an dem viele Menschen mitwirken: Regisseure, wie die Mitglieder der Vorstandschaft, Maskenbildner, wie die kreativen Köpfe, Produzenten, die Konzepte überdenken und Finanzmittel bereitstellen, Schauspieler, die in unterschiedliche Rollen schlüpfen und viele andere mehr.
Doch anders als bei der echten Oscarverleihung ging an diesem Abend niemand leer aus. Wer nominiert, war durfte auch eine goldene Trophäe mit nach Hause nehmen. Dies war nur ein kleiner Dank für all das, was die Mitarbeiter während des ganzen Jahres geleistet hatten, wie Vereinsvorsitzender Martin Schwenkedel betonte. Für ihn sind es gerade diese Mitarbeiter, die mit ihrem Einsatz den CVJM zu einem herrlich bunten Verein werden lassen.
Insbesondere zahlreiche Jugendliche haben sich vielfältig engagiert und profitieren dadurch selbst. "Wer hier mitarbeitet, erwirbt Persönlichkeits-, Sozial- und Führungskompetenzen", machte Laudator Gerhard Krehl deutlich. Im Einsatz für andere seien die jungen Mitarbeiter in ihrer Kreativität, Ausdauer, Flexibilität und in der Fähigkeit gefordert, sich einzufühlen, eine Meinung zu bilden und Verantwortung zu tragen.
Doch es gibt auch ältere Mitarbeiter im Verein, die sich im CVJM auf unterschiedliche Weise einbringen. So wie Maria Hirrle, die seit vielen Jahren während der Kinderbibelwoche kocht, dafür von den Teilnehmern geliebt wird und für sich selbst daraus eine große Befriedigung zieht. Und auch Fritz Pfleiderer ist einer, der sich schon seit Jahrzehnten engagiert, der selbst lange Zeit Vorsitzender war und auch jetzt noch in vielen Bereichen tätig ist. Ganz gleich, ob jemand im Hintergrund oder ganz vorne wirkt, ihnen allen wurde Ehre unter dem Motto "Ehre, wem Ehre gebührt" zuteil.
Weil beim Vereinsvorsitzenden Martin Schwenkedel die Fäden stets zusammenlaufen, er bei fast allen Sitzungen dabei ist, viel arbeitet und vorbereitet, wurde er mit dem "Ehren-Oscar" für sein Lebenswerk geehrt.
Und auch dem neuen Jugendreferenten Tobias Rompf war ein als Oscar vergoldeter Schokoladen-Nikolaus sicher, immerhin war diese Dankveranstaltung als Oscarverleihung mit festlichem Ambiente, leckerem Essen und bester Stimmung seine Idee gewesen. Rompf und Schwenkedel wissen, dass solche besonderen Ereignisse ankommen und auch sein müssen, um vor allem junge Menschen im Team bei der Stange zu halten. "Es wird immer schwieriger, Nachwuchs zu finden. Wir ziehen ihn uns selbst durch die Jungschar und den Jugendkreis heran, doch wenn die Jugendlichen aus der Schule kommen, verlieren wir sie ebenso wie dies in vielen anderen Vereinen der Fall ist", beschrieb Schwenkedel die aktuelle Situation.
Auch bei den Teilnehmerzahlen hat der CVJM erkannt, dass Werbung notwendig ist. Mit dem Einstieg in das Schülermentorenprogramm an der Gustav-Mesmer-Realschule und dem Angebot zur Ganztagesbetreuung an der Schillerschule wirkt man einem Teilnehmerrückgang zumindest ein Stück weit entgegen.

 
 
Kinderbibelwoche 2011
 
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